Skype: Microsoft liest Nachrichten aktiv mit

Posted: Mittwoch, 15. Mai 2013 by Nik in Labels: ,
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Im Verdacht die Privatsphäre nicht angemessen zu behandeln stehen die großen Konzerne schon seit langem, aus diesem Grunde ist es auch nicht verwunderlich, wenn Konsumenten der "alten Schule" die Cloud meiden.

Dass dies unter Umständen gerechtfertigt ist, zeigt der folgende Vorfall.
Heise Security von einem Leser darauf aufmerksam gemacht, dass dieser nach einem Chat ungewöhnlichen Netzwerkverkehr beobachtete. Heise stellte daraufhin den Vorfall nach, mit erschreckendem Ergebnis.

Die Mitarbeiter schickten sich gegenseitig per Chat URL's zu, unter Anderem auch HTTPS Links nach folgendem Muster: https://www.test.de user: tbtest, passwort: geheim

Einige Stunden später konnte man unglaubliches in den Serverlogs sehen:

65.52.100.214 - - [30/Apr/2013:19:28:32 +0200]
 "HEAD /.../login.html?user=tbtest&password=geheim HTTP/1.1"
 
Die IP Adresse ist in Redmond registriert und wird Microsoft zugeschrieben, auf dem Server wurde also unter Verwendung der im Chat verschickten Anmeldeinformationen ein HEAD Request verschickt!

Wie ist das Ganze aber nun zu erklären?
Nun, wer Skype installiert stimmt AKTIV zu, dass Microsoft alles mitlesen darf.
Dies ist übrigens auch bei anderen Chatdiensten der Fall. Somit sind die Konzerne auf der sicheren Seite, zumindest juristisch.

Microsoft selbst erklärt das Verhalten damit, aus Chats Phishing Links etc. herausfiltern zu wollen. Diese Seiten verwenden aber äußerst selten die sichere HTTPS Verbindung, damit ist die Erklärung fadenscheinig. Außerdem müsste MS zum Überprüfen auf mögl. Phishing Inhalte den Inhalt der Seite in Augeschein nehmen und nicht allein HEAD Requests versenden.

Fazit: Microsoft benutzt und verwendet alle Daten aus Chats. Wie genau, ist nicht herauszubekommen. Wenn es also nicht unbedingt erforderlich ist, das gilt gerade für Firmen(!), benutzt ein anderes Programm zum (Sprach-)Chat.












Öffentliche Preview von Windows "Blue" erscheint im Sommer

Posted: Mittwoch, 8. Mai 2013 by Nik in Labels: ,
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Wer möchte, kann sich ab Ende Juni die Vorschauversion zu Windows Blue ansehen.
Hierbei handelt es sich um eine aktualisierte Version von Windows 8 mit einigen Fehlerbereinigungen - ferner soll im Paket auch ein Rückschritt enthalten sein:
Microsoft erklärte, es wolle ab dieser Version wieder mehr Abstand von dem mit Windows 8 eingeschlagenen "Metro-Kurs" nehmen.
Gerüchte besagen, es solle eine Möglichkeit enthalten sein, direkt auf den Desktop zu booten, ferner wird darüber nachgedacht, das alte Startmenü wieder zu implementieren.
Was davon am Ende übrig bleibt, wird man sehen. Über Verfügbarkeit und Preise gibt es bis jetzt noch keine Angaben. Wir halten euch wie immer auf dem Laufenden.

Update im Telekom-Drosselskandal: Nun auch Bestandskunden betroffen

Posted: Donnerstag, 2. Mai 2013 by Nik in Labels: , ,
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Über die von der Telekom geplanten Drosselungen für DSL-Neukunden berichteten wir bereits.
Dabei soll bspw. im günstigsten Tarif ab einer Nutzung von 75 GB oder mehr im Monat die Geschwindigkeit auf 384 kbit/sek gedrosselt werden, so wie man es vom Handy-Datenvolumen her kennt. Ausdrücklich davon ausgenommen waren allerdings Bestandskunden, dies betonte die Telekom in Ihrem Blog.

Heute - einen Monat später - hat dies wohl auch keinen Bestand mehr.
Erstens erklärte die Telekom, sie werde "von ihren Plänen nicht abweichen" (Zitat van Damme, Deutschlandchef der Telekom). Zudem räumte er ein, dass die Drosselung "spätestens in 5 Jahren Bestandteil aller Verträge" sein wird.
Dies bedeutet nichts anderes, als dass bis zum Jahre 2018 auch Bestandskunden in den "Genuss" der Drossel kommen werden.
Dies war zu befürchten, und doch ist es nun soweit: In Sachen Netzneutralität sinkt die Telekom auf ein extrem niedriges Niveau ab und ist in meinen Augen nun Negativ-Vorreiter auf diesem Gebiet.
Sie setzt offensichtlich außerdem darauf, dass sich bis zum Jahre 2018 die Leute daran gewöhnt haben und bis dahin der "Shitstorm" abgeebbt ist.
Dies sollte er aber nicht.

Ich wiederhole hiermit meine Bitte aus meinem letzten Artikel - geht und kündigt, so schnell ihr könnt, mit diesem Verhalten darf die Telekom nicht durchkommen.

Auch könnt ihr HIER eine Online-Petition gegen die Telekom unterschreiben. Das ist wichtig, damit der Protest den Konzern auch erreicht! Macht mit!

Disney schließt Lucas Arts

Posted: Donnerstag, 4. April 2013 by Nik in Labels: ,
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Der 1982 gegründete Spieleentwickler Lucas Arts, bekannt geworden durch Kult-Titel wie Monkey Island und Star Wars und zuletzt aufgekauft durch Disney schließt seine Pforten.
Laut Disney sei es dem Konzern in letzter Zeit nicht mehr gelungen, erfolgreiche Titel am Spielemarkt zu platzieren, daher seien alle der 200 Mitarbeiter entlassen worden.

Vor allem Fans der Star Wars Reihe hatten zuletzt beim Kauf Lucas Arts' durch Disney für 4 Milliarden Dollar bedenken geäußert, es könne nun bergab gehen - sie sehen sich nun bestätigt.

Leider sind im Moment keine Informationen bezüglich des Überlebens der Marke Lucas Arts bekannt, kurz: Es ist unklar wie und ob es weitergehen soll.
Ich persönlich finde es allerdings, unabhängig von den Gründen, einfach schade, dass ein solches Traditionshaus aus "marketing-strategischen" Gründen schließen muss.

Wir halten euch diesbezüglich auf dem Laufenden.

Google Nose: Suchergebnisse erschnüffeln

Posted: Montag, 1. April 2013 by Nik in Labels: ,
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Quelle: Google

Google hat pünktlich zum Frühling einen neuen Dienst veröffentlicht, mit dem es möglich wird, Suchergebnisse zu erriechen.
Laut Angaben des Konzerns sind und waren sog. Street-Sense Fahrzeuge unterwegs, um Gerüche aufzufangen und zu indexieren. Dieses revolutionäre Konzenpt macht es möglich, mit einem normalen Desktop- oder Laptop-PC die eingegebenen Suchbegriffe nicht nur zu ergooglen sondern eben auch zu erriechen.

Auch SafeSearch ist in den neuen Algorithmus integriert, sodass unangenehme Gerüche ausgefiltert werden.
Wer mehr über den Dienst wissen will, besucht diesen Link, dort kann man ihn ausprobieren.
Es sei allerdings erwähnt, dass das Ganze sich noch in der Betaphase befindet und daher am Anfang falsche Resultate liefern kann.